
Dannie Rubio bewegt sich dort, wo es unbequem wird.
Zwischen Schatten und Licht. Zwischen dem, was war, und dem, was man lieber nicht anschaut.
Aufgewachsen im ruhigen, fast zu ordentlichen Schaffhausen, entdeckte sie früh:
Worte sind keine Buchstaben.
Worte sind Fluchtwege.
Verstecke.
Sprengstoff.
Was in vollgekritzelten Schulheften begann, wurde keine Phase.
Es wurde Notwendigkeit.
Ihr Leben führte sie durch Kontraste,
vom grellen Los Angeles, über Madrids vibrierende Nächte
bis in die staubige Hitze Extremaduras.
Malaga.Luzern. Zürich. Solothurn.
Städte wie Kapitel.
Überall ließ sie Spuren zurück und nahm Geschichten mit, Gerüche, Gesichter, Gefühle.
Heute lebt sie mit Mann, Sohn und Hund im mediterranen Alicante.
Dort, wo das Meer ruhig aussieht und trotzdem Tiefe hat.
Dort begann der alte Traum laut zu werden.
Das erste eigene Buch. “Ruby” war nicht nur ein Buch, es war der beginn einer neuen heilenden Reise.
Dannie Rubio ist keine reine Thriller Autorin.
Sie ist Beobachterin.
Sie spürt das Ungesagte.
Seelenarchäologin.
Ihre Geschichten gehen tief.
In Traumata.
In Schuld.
In Identitäten, die nicht sauber zusammenpassen.
Sie schreibt nicht, um nett zu unterhalten.
Sie schreibt, weil Wegsehen für sie keine Option ist.
Wer ihre Bücher liest, wird nicht nur mitgerissen.
Er wird erkannt.
Und manchmal, ganz leise,
gerettet.



Schattenpost ist kein Buch, es ist ein Abgrund aus Papier.
24 Briefe. Polaroids. Hinweise.
Ein Fremder schreibt dir. Oder ist er längst ein Teil von dir?
Mit jeder Sendung wächst das Unbehagen,
und die Erkenntnis:
Du liest nicht einfach eine Geschichte.
Du bist Teil davon.


KUrzgeschichten und Texte
Worte, die bewegen – Geschichten, die bleiben














